Meine Bücher Termine Kunstwerke Mediation Gesundheit Aktuelles-Vita Privates

Holz

Jahreskreis-Linde 04-2019

making of (Anklicken zum Vergrößern)

Datum: Bezeichnung (keltische/christliche/meine): Das passiert in der Natur:
21.12. Wintersonnwend/Weihnachten Ruhen
02.02. Imbolc/Lichtmess/Schneeglöckchenfest Säen
21.03. Frühlingstag- und nachtgleiche Keimen
30.04. Beltane/Maibaum-Aufstellen/Walpurgis Wachsen
21.06. Sommersonnwend/Johannifeuer Reifen
15.08. Lugnasad/Maria Himmelfahrt/Schnitterinnenfest Ernten
21.09. Herbsttag- und nachtgleiche Danken
31.10. Samhain/Allerheiligen/Halloween/Ahnenfest Vergehen

Lindenholz, 1 Meter hoch, Acrylfarben, 28 Kilogramm (anfangs 46 kg)

Die Jahreskreisfeste zu feiern ist im europäischen Kulturraum eine Jahrtausende alte Tradition, die auf die Kelten und noch weiter zurück reicht. Die acht Feste strukturieren das Jahr auf natürlich Weise. Man orientiert sich dabei an festen Erscheinungen in unserem Sonnensystem und an den Abläufen in der Natur. Die Christen übernahmen später einiges davon in ihr Konzept.

Dieser wunderbar duftende Lindenholzstamm inspirierte mich zu dieser Skulptur, die jetzt als Kerzenständer für ganz besondere Jahreskreis-Kräuterkerzen dient. Acht symbolische Reliefs zieren den Stamm.

Das Interagieren mit diesem gewachsenen Material brachte mir in den letzten fünf Monaten erstaunliche Erkenntnisse. Bereits kurze Zeit nach dem Entrinden zeigten sich die ersten Risse längs am Stamm. Rechts neben dem Walpurgis-Besen sollte gleich die Sichel und das Getreidebüschel Platz finden. Allerdings ging an dieser Stelle der breiteste Riss bereits durch die ganz Länge des Stammes und schränkte den vorhandenen Platz erheblich ein. Nach einigem Grübeln brachte ich das Sichelbild dann weiter rechts oben, an einer großen freien Stelle an. Ich bemerkte, dass es mir wichtig war, dass gerade dieses Symbol einen gut sichtbaren Platz bekam. Ich verstand dann, dass man die Jahreskreisfeste nicht nur in Bezug auf ein Jahr sondern auf das ganze Leben sehen kann. Ich befinde mich jetzt mit meinen 45 Jahren in genau diesem Bereich des Reichtums, der Fülle und des Erntens.

Dann wurde mir die Bedeutung des tiefen Risses klar, der rechts der Sommersonnwend bis tief in den Stamm hinein reicht: er symbolisiert recht deutlich eine Trennung im Juni 2016. Das Johannifeuer am 21.06.16 am Hintersee hat meinen vorangegangen Lebensabschnitt transformiert. Ich erkannte nun diese Krise als feurigen Übergang in eine neue Lebensphase. So erscheint mir diese Skulptur wie der Phoenix aus der Asche, der im wärmenden Feuer zu neuem Leben erwacht.

Ich dachte noch, ich müsse das Holz irgendwie zusammenhalten, damit es nicht auseinanderbricht. Dazu habe ich mir drei lange Torxschrauben und das dazu passende Werkzeug besorgt. Doch dann schien es auf einmal nicht mehr stimmig. Da wurde mir klar, dass man eben nicht alles reparieren kann und muss. Manches muss man aushalten und so stehen lassen, wie es ist. Ich habe meine Krise überstanden und so wird der Stamm auch halten. Ich vertraue darauf. Ich wollte eigentich nur bildhauern und plötzlich lag mein ganzes Leben vor mir. Aber die Linde lindert so einiges.

Diese Jahreskreis-Skulptur steht für mich für meine Liebe zur Natur und für die Verbundenheit zum zyklischen Leben, zu unserer Mutter Erde. Dieser Zyklus der Natur im Jahresverlauf nährt uns und hält uns geborgen im Leben. Mögen wir sie in Liebe und Frieden schützen und pflegen.

Auszeiten-Holz

05/2015

ca. 50 cm
Holzart unbekannt. Am 01.10.14 auf der Insel Herrenchiemsee gefunden.
Mit Olivenöl behandelt.
Lag im Eingangsbereich der Auszeiten-Oase-Chiemgau.

Yin und Yang

Eine Freundin wollte die beiden Weiden-Baumstümpfe in ihrem Garten in Sulzbach bei Donaustauf gestaltet haben. Diese inspirierten mich zu Yin und Yang.
Die Erstellung war Anfang Juni 2013, der Verfall in 2018.

Geborgenheit

unvollendet, seit 2003 in Bearbeitung
Lindenholz
40 cm (lang) x 30 cm (breit) x 20 cm (hoch)

Das "making of" von Geborgenheit

Einhorn

Das making of vom Einhorn

06/2006
das letzte Bild vom Making-of ist von April 2018, also 12 Jahre später.
Vor einigen Jahren hat das Einhorn viele magische FreundInnen in diesem Wald gefunden, die allerdings nur für Geocacher sichtbar sind.
Das Einhorn ist dabei ein Letterbox-Bonuscache auf einer wunderbaren Runde. Stichwort "Das letzte Einhorn". Vielen Dank an dieExilanten für das Einrichten und Pflege der schönen Runde :-).

ca. 60 cm breit, 100 cm hoch, ca. 5 cm tief
Relief in Baumstumpf, Acrylfarben

Standort:
Wald bei Alteglofsheim
(so findet man es mit Google Maps...)
Landkreis Regensburg
Die Legende sagt, Einhörner sind nur für Menschen mit reiner Seele sichtbar.
Andere sehen nur ein weißes Pferd.
Ich finde, mit der Liebe ist es ähnlich.
In dem Menschen, den man liebt,
sieht man ein Einhorn,
während andere vielleicht nur ein weißes Pferd sehen ~~~

Regenbogen-Tiere

08/2005

20 cm x 20 cm x ca. 80 cm
Lack auf Kiefernholzbalken
Die Schlange ist von Gitta.
Diese Tiere bewohnten meine Terrasse.

Intarsien-Klaviatur

05/2004

14 x 28 cm
Birnbaum und Ahornholzfurnier gewachst auf Fichtenleimholzplatte
Geschenk

Am Ende des Regenbogens wartet das Glück auf Sie!

08/2003

ca. 3,60 m hoch
Glückskekszettel laminiert auf Lack auf Fichtenleimholz

Phoenix aus der Asche

06/2003, Fronleichnam (wie passend...)

ca. 1,70 m hoch
toter Fichtenholzstamm

Standort: Bayerischer Wald, Waldhäuserriegel, Nähe Lusen
Workshop "Lebenszeichen in totem Holz" von und mit Waldzeit e.V..
Das Thema war "Werden und Vergehen" und mich hat speziell das Wieder-Werden nach dem Vergehen interessiert - für mich durch den Phoenix symbolisiert.
Mir ist dazu eine Zeile aus dem Lied "Thank you" von Alanis Morrissette eingefallen: "How about not equating death with stopping?" ("Wie wärs damit, den Tod nicht mit dem Ende gleichzusetzen?")

Die Dryade

04/2002

ca. 130 cm hoch und 100 cm breit
Eichenholz mit Olivenöl geölt

Eine Dryade ist in der griechischen Mythologie eine Baumnymphe, die Seele oder die menschliche Inkarnation der Eiche. Man glaubte, dass Dryaden in oder neben ihrem jeweiligen Baum lebten und erst dann starben, wenn auch der Baum starb. Manche waren der Meinung, dass Dryaden nach Belieben menschliche Form oder Baumform annehmen konnten, und dies erklärt die vielen klassischen Mythen über Jungfrauen, die sich in Bäume verwandelten. Der indischen Mythologie zufolge waren Baumnymphen für das Wachstum und die Fruchtreifung aller Bäume notwendig: Sie konnten nur gedeihen, wenn sie an der Wurzel von diesen weiblichen Geistern berührt wurden.
(Aus "Die geheimen Symbole der Frauen – Lexikon der weiblichen Spiritualität" von Barbara G. Walker)

Für meine Eichen-Freundin in Donaustauf und Gita Tost, die die Dryaden in ihrem Lied "Drachintage" erwähnte.

Mittlerweile wohnt die Dryade bei meinem Waldlabyrinth in Bad Abbach.

Pippi Langstrumpf

04/2000

ca. 150 cm hoch
Lack auf Spanholz
Auftragsarbeit für das Regensburger Frauen-Projekte-Haus

Die Delphi

05/1995

ca. 75 cm hoch
Lindenholz
Das Erstlingswerk aus dem HolzbauerInnen-Kurs bei der Stadtkunst.